Eiger - Heckmair (3970 m)

Vorwort

Die Heckmair Route durch die Eigernordwand unterscheidet sich etwas von den Touren die ich bisher gemacht habe. Während ich meine Touren gewöhnlich selbständig und ohne spezifische Vorbereitung unternehme, war die Eiger Nordwand ein Projekt, welches ich mit einem Bergführer angehen wollte und für welches ich mich gründlich vorbereitet habe. Ob diese Vorbereitungen notwendig gewesen sind? Ich weiss es nicht. Sie haben mir aber auf jeden Fall das Vertrauen gegeben, dem Projekt gewachsen zu sein und mir ermöglicht, die Tour stressfrei zu geniessen. Meine sportlichen Aktivitäten hätten auch ohne die Eiger Nordwand als Ziel nicht viel anders ausgesehen. Die Tour war aber eine gute Motivation, meine Erfahrung im Eis- und Mixedklettern zu erweitern. Weil die Vorbereitungen für mich wichtig waren, halte ich sie hier für mich fest, ebenso wie die Ausrüstungsliste und Details zu meinem Training

Mit Rolf                                                                                                   5./6.12. 2016

Eiger Nordwand, Eiger Northface, Eiger Heckmair
Die Wand braucht keine Einführung

Als ich mich am Sonntag kurz vor halb eins mit Rolf in Spiez treffe sind wir noch nicht sicher, ob die Verhältnisse gut genug, und die Temperaturen nicht zu tief für eine Begehung sind. Auf dem Weg nach Grindelwald telefoniert Rolf noch mit einem Führerkollegen, der nach dem Wanddurchstieg am Vortag zu diesem Zeitpunkt auf dem Gipfel ist. Dieser meint die Bedingungen seien nicht super, aber gut genug. Nach längerem Abwägen entscheiden wir uns, es zu wagen. In Grindelwald machen wir einen Materialcheck und reisen dann mit den Jungfraubahnen zum Restaurant Eigergletscher. Das Restaurant ist zwar über Nacht nicht bewartet, aber wir bekommen ein Zimmer, warm gestelltes Nachtessen (feine Spaghetti Bolognese) und ein Tablett mit dem Frühstück. Der Abend vergeht mit Packen und Route planen. Aufgrund der kurzen Tageslänge zu dieser Jahreszeit und der Tatsache, dass der Abstieg über die Westflanke zu heikel ist und wir über die Eigerjöcher absteigen müssen, rechnen wir ein Biwak ein - entweder vor dem Götterquergang oder dann auf dem Mittellegigrat. Ausserdem wollen wir durch den Stollen einsteigen um etwas Zeit zu sparen. Trotz der Anspannung schlafe ich recht gut.

Eiger Nordwand, Eiger Northface, Eiger Heckmair, Stollenloch
Blick vom Stollenloch nach Grindelwald

Um viertel nach drei klingelt der Wecker. Ich esse selbst mitgebrachtes Müesli und stopfe dann noch ein paar Honigbrote runter. Kurz nach vier geht es dann los. Mit ruhigen aber effizienten Schritten gehen auf den Steinplatten durch den Tunnel - einmal müssen wir uns an der stillstehenden Bahn vorbei quetschen und ab und zu wegen vereisten Platten auf die Geleise ausweichen, sonst geht es monoton aufwärts - ideal um aufzuwärmen. Warm ist es hier in der Tat, und ich versuche das noch zu geniessen.

Eiger Nordwand, Eiger Northface, Eiger Heckmair
Um halb acht wird es langsam hell

Kurz vor fünf sind wir beim Stollenloch wo wir uns anseilen und die Steigeisen montieren. Ich ziehe mir ausserdem eine zweite Tourenhose und eine vierte und fünfte Schicht am Oberkörper an, auch wenn uns beim Heraustreten in die Wand - ein ganz spezielles Gefühl - der Wind nicht so kalt entgegenschlägt wie ich befürchtet hatte. Nach ein paar Schritten in der Schneeflanke gehts gleich los - an einem ganz neuen, aber deshalb sehr rutschigen Fixseil müssen wir uns kraftraubend hochhangeln. Dann geht es eine Weile in leichterem Gelände weiter bis dann bald schon der "Schwierige Riss" kommt. Dieser ist dank einigen Schlingen und Fixseilen auch nicht so schwierig, braucht aber wegen dem schweren Rucksack doch ordentlich Kraft. Über pulvrigen Schnee und Kalkstufen geht es weiter - nie richtig schwierig, aber immer abschüssig. Dann kommen wir zum "Hinterstoisser Quergang". Wir knoten eine Selbstsicherung in das Seil und hangeln uns an Fixseilen hinüber - nicht sehr elegant aber effizient... Nun beginnt es zu dämmern und eine wunderschöne Winterstimmung macht sich über Grindelwald und Umgebung breit.

Eiger Nordwand, Eiger Northface, Eiger Heckmair, Eischlauch
Wenig Eis im Eisschlauch - dies macht die Stelle für den Vorsteiger zur Schlüsselstelle

Viel Zeit um das zu geniessen bleib aber nicht. Über das "Erste Eisfeld" gelangen wir zum "Eisschlauch", beziehungsweise zu dem was davon übriggeblieben ist. In den letzten Jahren hat das Eis hier immer mehr an Substanz verloren und jetzt im Herbst gibt es besonders wenig davon, was die Passage für den Vorsteiger anspruchsvoll macht, da sie sich schlecht absichern lässt. Für mich im Nachstieg ist es kein Problem, die Eisgeräte finden in Fels und Firn immer irgendwo Halt, und wenn nicht, wäre ich gut von oben gesichert. Beim darauf folgenden "Zweiten Eisfeld" ist das dann nicht mehr so. Hier gehen wir am kurzen Seil, jetzt darf also niemand ausrutschen. Wir traversieren mal vorwärts, mal im "Krebsgang" und ich muss an die Chalttälitour aufs Vrenelisgärtli denken. Das Gelände ist aber nicht sehr steil und wir können einer guten Spur folgen, was die Sache sehr entspannt macht.

Eiger Nordwand, Eiger Northface, Eiger Heckmair, zweites Eisfeld, second ice field
Meist gute Bedingungen im "Zweiten Eisfeld" - und eine Wahnsinnsaussicht (schade hat man kaum Zeit, diese zu geniessen)

Nun kommt das "Bügeleisen", das mit teilweise recht lässiger Kletterei aufwartet. Für mich ist hier die Herausforderung, rasch zu entscheiden, ob ich mich den Händen am Fels festhalten soll, oder doch lieber mit den Eisgeräten im Eis oder Fels. Oft wechseln sich Fels und Eis alle Meter ab, da würde es zu viel Zeit brauchen, bei jeder Felspassage die Geräte an den Gurt zu hängen und beim Eis wieder hervor zu nehmen; und oft ist das in der Wand hängend auch gar nicht möglich. Im Nachstieg ist diese Passage aber noch eine ganz entspannte Sache. 

Nach dem Bügeleisen finden wir eine gute Spur vor - anstrengend ist es trotzdem ;-)

Eiger Nordwand, Eiger Northface, Eiger Heckmair, Wasserfallkamin
Ausstieg aus dem "Wasserfallkamin" - heute trocken :-)

Über das "Dritte Eisfeld" kommen wir zur "Rampe", wo wir gute Mixed-Bedingungen vorfinden. Auch der "Wasserfallkamin" ist gut zu klettern und macht Spass (wenn man sich nicht gerade mit dem Rucksack festklemmt...). Bei den tiefen Temperaturen fliesst hier natürlich auch kein Wasser, nur ein Schneepilz versperrt uns einmal den Weg. Die Temperaturen sind zwar fast im zweifachen Minusbereich, es ist aber windstill und da wir uns flüssig bewegen können, fühlen sie sich sehr angenehm an. Man kann sogar ab und zu für schwierige Kletterstellen die Handschuhe ausziehen, ohne gleich eiskalte Finger zu bekommen.

Eiger Nordwand, Eiger Northface, Eiger Heckmair, Rampeneisfeld, brüchiges Band
Rampeneisfeld und brüchiges Band
Eiger Nordwand, Eiger Northface, Eiger Heckmair, Rampeneisfeld, brüchiges Band
Schöne Kletterei im (gar nicht) "Brüchigen Riss"

Nach dem "Rampeneisfeld" gelangen wir dann auf das "Brüchige Band". Hier können nur wenige Zwischensicherungen gelegt werden, somit muss auch ich absolut sicher klettern. Es folgt der "Brüchige Riss", der im Vergleich zu anderen Passagen in der Nordwand überhaupt nicht brüchig ist, sondern schöne Kletterei bietet. Um halb eins kommen wir zum "Götterquergang". Auf den guten Biwakplätzen von unseren Vorgängern machen wir ausgiebig Rast und kochen Tee. Da es noch früh ist, entscheiden wir uns weiter zu gehen - im Wissen, dass nun bis zum Mittellegigrat keine Übernachtungsmöglichkeit mehr kommt.

Eiger Nordwand, Eiger Northface, Eiger Heckmair, Götterquergang, Traverse of the gods
Im "Götterquergang"
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Gute Bedingungen in der "Spinne"

Der "Götterquergang" fordert dann meine ganze Konzentration, und mit meinen kurzen Beinen fällt es mir insbesondere abwärts schwer, den grossen Schritten der Spur zu folgen. Gerne würde ich etwas zügiger gehen, aber hier ist wegen den weiten Abständen zwischen den Sicherungen ein Ausrutschen tabu, so nehme ich mir die Zeit die ich brauche. Dann kommen wir zur "Spinne". Bis auf ein paar blanke Stellen liegt perfekter Trittfirn - limitierend ist hier nicht das Eiskletterkönnen, sondern die Kondition, beziehungsweise die Kraft in Waden und Oberschenkeln. "Das ist dein Gelände - hier können wir Zeit gut machen" muntert Rolf mich auf, und ich versuche meine brennenden Waden zu vergessen und Gas zu geben.

Eiger Nordwand, Eiger Northface, Eiger Heckmair
Gemischtes Gelände nach der "Spinne"

Nach der "Spinne" geht es in gemischtem Gelände weiter. Oft wäre es (zumindest für mich mit meiner begrenzten Drytool-erfahrung) leichter, mit den Händen zu klettern. Weil aber immer wieder Passagen im Eis kommen, würde es zu lange dauern, die Eisgeräte alle paar Meter wieder an den Gurt zu hängen - ausserdem ist das auch nicht immer möglich, denn hier ist das Gelände recht steil und man hat oft keine Hand frei für einen solchen Wechsel. Obwohl ich merke, dass ich in diesem Gelände noch viel Verbesserungspotential habe, macht es mir Spass. Allerdings weiss ich auch, dass wir nun zügig vorwärts kommen müssen; ausserdem macht sich langsam eine gewisse Müdigkeit breit.

Eiger Nordwand, Eiger Northface, Eiger Heckmair, Quarzriss
Der "Quarzriss" fordert meine ganze Kraft

Nun kommt der "Quarzriss" - für mich die technische Schlüsselstelle der Tour. In wirklich anspruchsvoller Drytoolkletterei müssen recht griff- und trittarme Passagen überwunden werden - zum Teil überhängende. Unterarme und Bizepse brennen und der Rucksack zieht schwer nach unten. Beim Sportklettern mag meine Körpergrösse von 1.56 m und das damit verbundene geringe Körpergewicht ja ein Vorteil sein - hier ist es das nicht. Ich strecke mich so weit ich kann um mit meinem Eisgerät den rettenden Haken zu erreichen und kämpfe mich hoch während Rolf mich zur Eile antreibt - bald wird es dunkel und bis dann sollten wir am Ende der "Ausstiegsrisse" sein.

Eiger Nordwand, Eiger Northface, Eiger Heckmair, Ausstiegsrisse
Gegen Ende der Ausstiegsrisse wird das Gelände einfacher

Nun wird das Gelände weniger steil und somit einfacher. Ich staune, wie schnell Rolf voraus steigt und dabei stets Sicherungspunkte findet. Ich komme kaum nach mit Sichern, und manchmal wünsche ich mir, es würde etwas länger dauern, so dass ich mich erholen könnte... Punkt fünf Uhr - gleichzeitig mit der Abenddämmerung - kommen wir zum "Gipfeleisfeld". Ab hier würden wir den Weiterweg auch im Dunkeln finden. Was für eine Abendstimmung! Trotz der Müdigkeit empfinde ich grosse Dankbarkeit darüber, dass ich in diesem Moment hier sein kann - in einer Wand in der der Mensch eigentlich nicht hingehört. Wir montieren die Stirnlampen und steigen in zwei, drei Seillängen über den mit ein paar wenigen blanken Stellen durchzogenen Firnhang auf und erreichen so den Mittellegigrat.

Eiger Nordwand, Eiger Northface, Eiger Heckmair
Abenddämmerung um fünf Uhr beim Erreichen des "Gipfeleisfeldes" - ein Moment, der mir in Erinnerung bleiben wird
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"Breakfast with a view" - Der Sonnenaufgang im Biwak macht die kalte Nacht vergessen

Über den verwächteten Mittellgigrat steigen wir 20-30 Meter zu einer unter viel Pulverschnee liegenden Gratverbreiterung ab. Hier befinden sich auch Sicherungsstangen. Wir "schaufeln" mit Händen, Füssen und Eisgeräten eine Plattform und kochen dann Wasser für Tee und unser Abendessen. Ich ziehe alle meine acht langen Schichten an. Zum Glück ist es windstill - so lässt es sich auch bei -14 °C aushalten. Nach dem Essen verziehe ich mich aber gleich in Schlaf- und Biwaksack - natürlich mit allen Kleidern und gesichert an den aneinander geketteten Leashes meiner Eisäxte. Auch Schuhe, Handschuhe und elektronische Geräte kommen mit in den Schlafsack. Die Nacht wird kalt - besonders an den Füssen, die Kontakt mit den feuchten Bergschuhen haben friere ich. Ich kann aber immer mal wieder etwas schlafen. Als dann um sieben die Dämmerung einsetzt und später dann die Sonne neben dem Finsteraarhorn aufgeht, ist die kalte Nacht vergessen. Was für ein Biwak, was für ein Moment!

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Sonnenaufgang zwischen Finsteraarhorn und Gross Fiescherhorn
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Blick vom Biwak zum Gipfel
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Blick zurück zum Biwak - kann man das übertreffen?!

Wir kochen Wasser für Tee und Frühstück und packen dann zusammen. Mit der Sonne wird es auch schlagartig wärmer. Trotzdem behalte ich all meine Kleider an, denn die Temperaturen sind immer noch im zweistelligen Minusbereich und auf dem Grat geht ein frischer Wind. Mit steifen Beinen gehe ich los. Die kalte Nacht mit angezogenen Beine und Muskelkrämpfen hat nicht viel Erholung gebracht und ich muss  für meinen Endspurt am Vortag Tribut zollen. Der Grat ist scharf, verwächtet und die Flanke steil - es ist also immer noch Vorsicht geboten. Zum Glück ist es aber nicht mehr weit und wir erreichen den Gipfel kurz vor 9:00.

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Glücklich auf dem Gipfel

Was für eine Aussicht bietet sich uns da! Allerdings sieht man von hier aus aber auch den ganzen Abstieg inklusive alle Wiederanstiege über die Eigerjöcher - ganz schön weit sieht das aus... Einmal mehr trifft hier zu: die Tour ist auf dem Gipfel noch nicht zu Ende. Beim Abstieg ins nördliche Eigerjoch ist im gemischten Gelände mit brüchigem und rutschigem Kalk Vorsicht geboten. Zum Glück gibt es hier aber viele Abseilstellen. Normalerweise habe ich den Anspruch, Dreierstellen in jedem Gelände auch ungesichert abzuklettern  - heute sind meine muskelkatergeplagten Beine einfach nur froh um jeden Meter, der "gratis" zurückgelegt werden kann.

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Der Abstieg über die Jöcher zieht sich in die Länge
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Schöne Firnformationen und Granitkletterei zwischen den Eigerjöchern

Im nördlichen Eigerjoch machen wir kurz Rast und ich versuche etwas zu essen, bringe aber nur eine Geltube runter. Appetitlosigkeit kenne ich sonst überhaupt nicht, ich muss wirklich recht erschöpft sein. Über Firn und Felsen geht es weiter - drei Türme müssen überklettert werden. Ab hier herrscht nun nicht mehr Kalk, sondern herrlicher Granit vor. Die Kletterei im zweiten, evtl. knapp dritten Grad ist super schön - wenn ich sie denn noch geniessen könnte... Immer wieder muss ich stehen bleiben weil meine Beine total leer sind (auch das eine neue Erfahrung für mich - ein paar meiner Tourenpartner würden mich jetzt sicher gerne so sehen...). Ich teile mir den Rest der Strecke mental in Abschnitte ein und denke immer nur an den nächsten Abschnitt. So erreichen wir doch noch das südliche Eigerjoch.

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Endlich im südlichen Eigerjoch - im Hintergrund der Gipfel

Ab hier ist das Gelände nun einfach - nur vor Spalten muss man sich in Acht nehmen. Der Schnee ist allerdings eher anstrengend zu gehen und die Fussstapfen liegen weit auseinander. Am Ende des Anstiegs zum Mönchsjoch ist mir schlecht vor Unterzuckerung und Erschöpfung. Aber nun geht es ja abwärts und ohne Pause erreichen wir das Stollenloch auf dem Jungfraujoch. Welche Freude und Erleichterung! Nach einem wohlverdienten Bier fahren mit der Bahn runter und die Lebensgeister kehren zurück. Beim Eigergletscher holen wir noch unsere dort deponierten Sachen und fahren dann weiter nach Grindelwald, dabei schauen wir stets hinauf in die Wand - ich nun mit ganz anderen Augen als vorher. Rolf nimmt mich noch nach Spiez mit und wir sprechen schon wieder über neue mögliche Ziele und Traumtouren :-).

FAZIT: Ein absolutes Highlight in meinen bisherigen Bergsteigerleben, die Eindrücke werden bleiben. Technisch fühlte ich mich im Nachstieg der Tour gut gewachsen, für den Vorstieg müsste ich noch ein gutes Stück besser werden, insbesondere um in zwei Tagen durch zu kommen. Physisch wurde ich stark gefordert, was auch daran lag, dass wir wegen der kurzen Tageslänge am ersten Tag sehr zügig unterwegs sein mussten (merke: mit Bergführern unterwegs zu sein ist anstrengend!). Es war ein Traum von mir, einmal alle die geschichtsträchtigen Stellen in der Wand selbst zu erleben, und der Respekt vor den Erstbegehern ist nach der Tour sicher nicht kleiner geworden.

Herzlichen Dank an Rolf für das Ermöglichen dieses Traums und für die vielen schönen Bilder und Videos!