Valbellahorn (2763 m)

Charakter: Trotz relativ wenig Höhenmetern eine nicht ganz kurze Tour mit exponiertem Gipfel und Weitsicht von den Churfirsten über den Rätikon bis ins Engadin. Bei schlechter Sicht ist die Orientierung am Gipfelhang nicht ganz einfach.

Ausgangspunkt: Arosa, Haltestelle Untersee oder Parkplatz bei der ARA

Unterkunft: Äusserst empfehlenswert ist das Hotel Edelweiss in Langwies, mit sehr preisgünstigen Zimmern mit Bad und Teekocher, super Frühstücksbuffet, und überaus zuvorkommendem Service!

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Im Aufstieg durch den Wald bei der Steilstufe zu Beginn der Tour

Aufstieg: Man folgt dem Wanderweg beziehungsweise der Loipe entlang dem Welschtobalbach bis zur Brücke bei Punkt 1657 m und noch etwas weiter bis zur Waldschneise. Durch diese steigt man nun auf bis auf ca. 1800 m, wobei man im oberen Teil, wo der Wald dichter wird, mit Vorteil dem Wanderweg folgt. Je nach Schneeverhältnissen kann diese und die folgende  Passage mühsam oder auch lawinentechnisch heikel sein, Absturzgefahr herrscht jedoch nicht.

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Hier ist das Gelände teilweise steil und kann je nach Bedingungen mühsam bis heikel sein.
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Bei der Ebene uf Altein, zwei Tourengänger erklimmen die nächste Stufe zu Punkt 2111 m.

Auf ca. 1880 m erreicht man schliesslich bei der Ebene uf Altein flacheres und offeneres Gelände. Nach überqueren des Alteinbaches geht es nun wieder etwas steiler auf die Kuppe bei Punkt 2111 m. Anschliessend sucht man - sich immer knapp nordöstlich der Schlucht des Alteinbaches haltend - den besten Weg um und über die kleinen Felsstufen, bis man über offeneres Gelände schliesslich die Alp Altein Tiefenberg bei Punkt 2271 erreicht (Wegweiser). Hier zweigen den Routen zum Sandhubel und der Leidflue ab. 

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Ein paar kurze, steilere Passagen sind zu überwinden.
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Beim Erreichen des Alteiner Fürggli (Foto: H. Ullrich)

Nun zieht man mehr oder weniger gradlinig auf das Alteiner Fürggli zu, wobei das Gelände  erst flach ist und sich erst kurz vor dem mit zwei riesigen Steinmännern markierten Fürggli etwas aufsteilt.

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Blick kurz nach dem Alteiner Fürggli zum Gipfel
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Erst in der Flanke, dann in Gratnähe gehts zum Gipfel.

Nun sucht man sich den besten (und sichersten) Weg zum Gipfel, wobei man sich am Wanderweg orientiert, falls man diesen oder die Markierungen sieht. Anfangs hält man sich dabei deutlich unterhalb des Grates und steigt erst ab ca. 2700 in Gratnähe zum Gipfel auf (Achtung Wächten, bei schlechter Sicht heikel). Die letzten Meter sind relativ steil und exponiert, gegebenenfalls macht man 10-20 m unterhalb des Gipfel ein Skidepot.

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Bei guten Verhältnissen kann bis zum Gipfel mit Ski aufgestiegen werden.
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Abfahrt vom Gipfel

Abfahrt: Über die Aufstiegsroute oder bei entsprechenden Verhältnissen durch Couloirs in der Nordwand. Alternativ kann auch in Richtung Süden nach Wiesen abgefahren werden.


Zeit zum Gipfel: 3-4h
Höhenmeter: ca. 1100 m
Anforderungen: Gute Fell- und Abfahrtstechnik bei der ersten Steilstufe im Wald spart Kraft...
Ausrüstung: Gewöhnliche Skioturenausrüstung