Urmiberg (SZ)

Führer: SAC Kletterführer Zentralschweizer Voralpen Nordost

Klettern, Urmiberg, Schwyz, Seewen
Im Sektor A gibt es ein paar sehr schöne (und für den Grad harte) Routen von 5c bis 6c; hier lässt es sich auch gut Picknicken und die Sonne geniessen

Allgemeines: Kleiner aber feiner Klettergarten mit scharfem Kalk und kurzem Zustieg, der sich insbesondere für Spätherbst- und Frühlingstage eignet und in dem man öfters mal alleine ist. Es befinden sich hier ca. 30 sehr gut abgesicherte Routen zwischen Grad 4b und 7a, wobei man allerdings bei vielen Routen gut auch 1-2 Grade dazugeben könnte.

Zugang: Wie im SAC Führer gut beschrieben auf der schmalen Bergstrasse von Seewen nach Willigs und weiter bis zum Fahrverbot resp. noch ein paar hundert Meter darüber hinaus, wo sich gute Parkmöglichkeiten befinden. Danach zu Fuss erst auf dem Strässchen, dann beim Wegweiser Richtung Lauerz auf schönem, steilem Wanderweg bis kurz vor den Grat (ca. 15 min; die Felsen sind gut ersichtlich).

Art der Kletterei: Sektor A: eher kurze Routen mit technisch spannender, bouldriger Krux in schönem, kompakten Kalk, der gute Technik sowie Fingerkraft fordert, gefolgt von einfachen aber leider etwas brüchigen Metern bis zum Stand. 

Klettern, Urmiberg, Schwyz, Seewen, Fingertorch, Via Madonna, Opus dei, Merlin, Prinz Eisenherz
Im Sektor C lohnt sich vor allem die Route "Finger torch" (ca. 7a)

Empfehlenswerte Routen:

- Via Madonna (5c): Guter Warmup, braucht wenig Kraft aber fordert die Technik

- Merlin (6a+, eher 6c): 2 schwierige Stellen beim 2. und 5. Bolt, danach eine schöne Stelle um einen Bauch; pumpig und technisch spannend

- Opus dei (6a, eher 6b+): erst steil und Körperspannung fordernd, dann technisch; leider nur kurz

- Prinz Eisenherz (6c+, eher 7a+): vom Start weg viele aneinander gereihte fingerintensive und technisch knifflige Züge, die viel Körperspannung brauchen, danach leichter

- Finger torch (nicht gradiert, ca. 7a/7a+) erst etwas brüchig, dann schöne, nicht allzu schwierige Piaztraverse mit anschliessender technischer Krux an Crimps, scharfkantigen Löchern, vertikalen Schlitzen und einem grossen Untergriff; technisch superschöne Züge, braucht eigentlich wenig Kraft, die Stellen sind aber nicht einfach zu lesen